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Drohnenfotografie
Mit seiner Drohnenaufnahme Infinite Road to Transylvania erzielte der professionelle Fotograf Calin Stan aus Rumänien einen zweiten Platz in der Kategorie "Natur" beim International Drone Award.
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Drohnenfotografie

Die Überflieger


Immer mehr Fotografen schicken ihre Kameras hoch in die Luft und werfen steile Blicke auf die Welt. Wir zeigen außergewöhnliche Aufnahmen aus einer ungewöhnlichen Perspektive, stellen interessante Fluggeräte vor und geben Einblicke in neue Gesetze.

GoPro ist zum Synonym für Action-Cams geworden, nun will das Unternehmen mit der Karma auch den Luftraum erobern.
Nicht erst seit den spektakulären Luftaufnahmen von Yann Arthus-Bertrand ist die Vogelperspektive in der Fotografie zu einem beliebten Stilmittel geworden. Mehrere Tausend Flugstunden begab sich der ehrgeizige Fotograf in die Lüfte, um sein aufwendiges Projekt zu realisieren - mit Erfolg: Sein Porträt der Erde von oben begeistert die Massen. Aus luftigen Höhen betrachtet, wird unser Planet zur Miniaturlandschaft, in der die Natur großzügig ihren Pinsel schwingt und mit Formen, Farben und Strukturen spielt.

Platz eins in der Kategorie "Stadtansichten" - die Aufnahme Concrete Jungle des libanesischen Fotografen Bachir Moukarzel.
Die Faszination der Draufsicht ist älter als jeder Heißluftballon, älter als jeder Satellit. Schon die Maler des Mittelalters warfen ihren Blick gern von oben herab. Spätestens als Jacob de' Barbari sein geliebtes Venedig aus der Vogelperspektive in Holz bannte, entwickelte sich der Blick von oben zu einer beliebten Perspektive in der europäischen Kunst. Neue technische Errungenschaften wie das Flugzeug und immer höher werdende Türme sorgten dafür, dass schon bald eine breite Bevölkerungsschicht aus einer bis dahin für den Menschen ungewöhnlichen Sicht auf die Welt blicken konnte.

Für Aufsteiger: DJI (Phantom 4 Advanced, oben, circa 1.400 Euro inkl. Kamera), GoPro (Karma, unten links, circa 1.000 Euro inkl. GoPro Hero 5 Black) und Yuneec (Typhoon, circa 1.100 Euro inkl. Kamera) bieten Drohnen für anspruchsvolle Foto- und Videografen. Eine die Flugbewegungen ausgleichende Gimbal-Lagerung der Kamera gehört bei diesen drei Modellen ebenso zum guten Ton wie ruckelfreie 4K-Videos. Ein Alleinstellungsmerkmal unseres Aufsteiger-Trios besitzt die Phantom 4 in Form eines 1-Zoll-CMOS-Sensors mit einer Fotoauflösung von 20 Megapixeln, die beiden anderen Modelle beherbergen einen kleineren 12-Megapixel- Bildwandler. Bei der Flugzeit liegen die Phantom 4 und die Typhoon mit etwa einer halben Stunde dicht beieinander, die Karma muss bereits nach circa 20 Minuten wieder am Ausgangspunkt sein und benötigt dann festen Boden unter den Füßen. Zur Ausstattung der GoPro gehört ein Handgriff für das Gimbal, die ebenfalls zum Lieferumfang gehörende Hero 5 Black kann auch gegen eine Hero 4 Black oder Silver ausgetauscht werden. Für den Transport wird die GoPro-Drohne einfach zusammengefaltet. // DJI http://bit.ly/2wDSLT4 / GoPro http://bit.ly/2de9Tt1 / Yuneec http://bit.ly/2lfru81
Die neue Aerial-Ästhetik

Dann kam die Drohne und mit ihr eröffneten sich gänzlich neue Möglichkeiten für die Fotografie. Nach und nach entdecken auch flugängstliche Fotografen die Aerial-Ästhetik für sich. Dank der neuen Technologie dürfen sie ruhig auf dem Boden bleiben, ohne auf Bilder aus schwindelerregenden Höhen verzichten zu müssen. Der Clou: Anders als mit dem Flugzeug oder dem Helikopter kann der Fotograf das Motiv aus nächster Nähe in den Blick nehmen.

Ebenfalls einen ersten Platz sicherte sich Martin Sanchez in der Kategorie "Menschen" mit seinem Bild End of the Line.
Was vor wenigen Jahren noch als das neueste Faszinosum in der Fotografie galt, wird zunehmend alltagstauglich. Mittlerweile sind gängige Modelle so erschwinglich geworden, dass Amateurfotografen ihre Kamera immer häufiger in die Lüfte lassen, um aus der Landschaft betörende Kunstwerke hervorzukitzeln.

Den gesamten Artikel mit weiteren Bildern finden Sie in der PHOTOGRAPHIE-ePaper-Ausgabe 10/2017.


Fotos: Calin Stan, Bachir Moukarzel, Martin Sanchez
Autor: Jana Kühle/Tobias Habura

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