PHOTOGRAPHIE.de

(?) Facebook
 
Sucheingabe: Suchen
Kaufberatung: Stative
Rollei ist mit einer neuen Reihe am Start, den leichten und handlichen City-Traveler- Stativen, hier die Standardvariante aus Carbon, ab circa 200 Euro. Foto: Rollei
Test & Technik
Bilder auf Papier, Leinwand und Holz: Bildwirkung auf unterschiedlichen Materialien

Bildwirkung auf unterschiedlichen Materialien

Bilder auf Papier, Leinwand und Holz

Um die gelungensten Aufnahmen in einem größeren F ... mehr »
Eindrucksvolle Fotobücher: Gestalten wie die Profis: Tipps für ...

Gestalten wie die Profis: Tipps für ...

Eindrucksvolle Fotobücher

Statt dem altgedienten Einsteckalbum gewinnt die Möglich ... mehr »
Für perfekte Outdoorbilder: Fünf praktische Extras für die Outdoor-Fotografie

Fünf praktische Extras für die Outdoor-Fotografie

Für perfekte Outdoorbilder

Sich im Schnappschuss-Format durch die Welt zu ... mehr »
 

Kaufberatung: Stative

Ein sicherer Halt und ein ruhiges Händchen


Fassen Sie den Kauf eines Stativs ins Auge, scheint der Fall zunächst einfach zu sein. Doch je mehr man sich mit der Materie beschäftigt, desto deutlicher wird, welch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, Formen und Materialien der Markt bietet. Wir lichten das Dickicht des Stativwaldes.

Zunächst einmal stellt sich die Frage nach dem Verwendungszweck. Sie ist entscheidend für die Bauart des Stativs. Neben den klassischen Dreibeinstativen bietet auch eine einzelne Säule einen soliden Verwacklungsschutz, etwa dann, wenn es darum geht, das Gewicht eines schweren Teleobjektivs abzulegen. So kann der Fotograf dennoch schnell und flexibel die Position und Blickrichtung ändern, ohne dass seine Arme länger und damit wackeliger werden. Einbeinstative sieht man häufig bei Sportfotografen, die damit die "langen Tüten" abstützen und dennoch schnell reagieren können. Aber auch auf Wanderungen kann das Einbein ein kompakter Helfer sein. Die Bauart eignet sich natürlich nicht für Langzeitbelichtungen oder wenn Sie sich von der Kamera entfernen möchten. Daher ist die Kombination aus beidem - Ein- und Dreibein - meist eine clevere Alternative. Denn viele Dreibeinstative bieten die Möglichkeit, die Mittelsäule oder eines der Stativbeine als flexibles Einbein zu nutzen.


Klassische Dreibeinstative sind die Renner der Szene, hier das Gitzo GK100T (circa 1.100 Euro) und das Rollei Lion Rock 20 Mark II (circa 800 Euro).
Klassische Dreibeinstative sind die Renner der Szene, hier das Gitzo GK100T (circa 1.100 Euro) und das Rollei Lion Rock 20 Mark II (circa 800 Euro).
Der klassische (und mit Sicherheit meistverwendete) Typ ist das Dreibein. Doch auch hier gibt es viele Variationen, die sich vor allem in Größe, Gewicht und Verarbeitung unterscheiden. Ein wichtiges Merkmal ist zunächst die Tragkraft, sie limitiert Größe und Gewicht des genutzten Equipments. Die maximale Einstellhöhe des Stativs bestimmt zudem, ob Fotografen auch im Stehen bequem arbeiten können. Die minimale Einstellhöhe dagegen sagt aus, inwieweit das Stativ bodennahe Aufnahmen ermöglicht respektive erleichtert. Packmaß und Gewicht zeigen die Reisetauglichkeit an. Die meist kleinsten und leichtesten Vertreter ihrer Zunft sind die Mini-, Tisch- und Reisestative. Unterwegs gilt es, den bestmöglichen Kompromiss aus kleinem Packmaß, geringem Gewicht und größtmöglicher Stabilität zu finden. Naturgemäß haben Reisestative nicht die höchste Tragkraft, deshalb sollten maximal kleine bis mittlere Systemkameras mit nicht allzu großen Objektiven zum Einsatz kommen.

Die Minis unter den Dreibeinen werden immer beliebter und kennen inzwischen die unterschiedlichsten Spielarten. Am Ast der Urahn Joby GorillaPod 3K (circa 100 Euro), links daneben ein "echtes" Stativ, das Rollei City Traveler Mini (circa 150 Euro), rechts daneben das Tischstativ Manfrotto Pixi Evo Mini (circa 50 Euro).
Ist die Ausrüstung gewichtiger, sollte die Wahl auf ein gutes Allround-Stativ fallen, das auch eine Vollformatkamera mit größeren (Tele-)Objektiven sicher hält. Verlassen Sie sich hierbei nicht zu sehr auf Billigstative vom Discounter, bedenken Sie immer den Wert Ihrer Ausrüstung und den Frust, den eine verwackelte Aufnahme oder ein Schaden durch ein umgestürztes Stativ auslösen können. Wer viel in der Natur unterwegs ist, seine Ausrüstung nicht schont und das Stativ nicht nur in eine kleine Pfütze, sondern auch gern einmal ins knietiefe Süß- oder Salzwasser stellt, für den ist ein in der Regel recht kostspieliges Outdoor- Stativ eine gute Wahl. Robuste Materialien mit akzeptablen Transporteigenschaften sind das A und O. Und natürlich sollten die Stativbeine aufwendig versiegelt sein und die Füße, eine Kombination aus Gummi und Spikes, auf verschiedenen Untergründen einen sicheren Halt bieten. Warum einige Anbieter hier in Preisregionen jenseits des dreistelligen Bereichs vordringen, das zeigt sich meist erst im monatelangen, reibungslosen Dauereinsatz.

Unterwegs zählen nicht nur jedes Gramm, sondern auch das Packmaß eines Stativs. Diesen Anforderungen begegnen die Hersteller mit ihren Reisestativen, die in den allermeisten Fällen Beine mit einem 180-Grad-Gelenk bieten. In unserer Auswahl von Cullmann (Mundo, circa 100 Euro), Gitzo (GK100T, ca. 1.100 Euro) und Rollei (City Traveler Titan, circa 200 Euro), von Sirui (T-1205, circa 300 Euro) und Manfrotto (Befree Advanced, circa 190 Euro).
Unterwegs zählen nicht nur jedes Gramm, sondern auch das Packmaß eines Stativs. Diesen Anforderungen begegnen die Hersteller mit ihren Reisestativen, die in den allermeisten Fällen Beine mit einem 180-Grad-Gelenk bieten. In unserer Auswahl von Cullmann (Mundo, circa 100 Euro), Gitzo (GK100T, ca. 1.100 Euro) und Rollei (City Traveler Titan, circa 200 Euro), von Sirui (T-1205, circa 300 Euro) und Manfrotto (Befree Advanced, circa 190 Euro).
Etwas schonender geht es da im Studio zu. Hier müssen keine großen Distanzen überbrückt werden, weshalb das Stativ ruhig einmal etwas schwerer sein darf. Kompromisse bei der Tragkraft oder Schwingungsabsorption muss hier kein Fotograf eingehen. Oft kommen Stative mit Rollen zum Einsatz, mit denen sich die Stative leicht auf dem Studioboden in Position bringen lassen. Sie tragen die Kamera, zusätzliche Ausrüstung wie ein Tablet oder Laptop und natürlich das Licht. Für den gelegentlichen Einsatz im Studio gibt es den rollenden Untersatz auch als Zubehör.

Den gesamten Artikel finden Sie in der PHOTOGRAPHIE-ePaper-Ausgabe 06/2018.


Autor: Dirk Espeter

« zurück
 
AKTUELLE AUSGABE

Jetzt im Handel

Ausgabe 1-2/2019

Hier finden Sie uns:

Die aktuelle Ausgabe
in Ihrer Nähe.
PLZ-Suche starten »
www.pressekaufen.de
Canon EOS M50 – Das Buch zur Kamera
zurück weiter
Fujifilm X-T100 – Das Buch zur Kamera
zurück weiter
Lumix TZ202 – Das Buch zur Kamera
zurück weiter
Fujifilm X-T100 – Das Buch zur Kamera
zurück weiter
Olympus OM-D E-M10 Mark III – Das Buch zur Kamera
zurück weiter

NEWSLETTER

Melden Sie sich für unseren kostenlosen Newsletter an:
Newsletter abmelden
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Datenschutz.

BEST OF ONLINE

BEST OF ONLINE

Die besten Bilder unserer Leser


Wiltrud Doerk

NEWS & SZENE

Fujinon-Telezoom fürs Mittelformat: FUJINON GF 5,6/100-200 mm R LM OIS WR

FUJINON GF 5,6/100-200 mm R LM OIS WR

Fujinon-Telezoom fürs Mittelformat

Mit Blick auf die Landschafts- und Naturfotografie kündigt Fuji ... mehr »

Zwei neue Superzoomer: Nikon Coolpix

Nikon Coolpix

Zwei neue Superzoomer

Nikon stellt zwei neue Superzoom-Modelle vor: die Coolpix A1000 und B600. ... mehr »

Frischer Wind im Sony APS-C-Lager: Sony Alpha 6400

Sony Alpha 6400

Frischer Wind im Sony APS-C-Lager

Sony stellt in diesen Minuten in den USA die neue Alpha 6400 vor. ... mehr »

OBJEKTIVE DES MONATS

Ein wahres Multitalent: Sigma Sports 4,5-6,3/60-600 mm DG OS HSM

Sigma Sports 4,5-6,3/60-600 mm DG OS HSM

Ein wahres Multitalent

Ein 10-fach-Zoom für ambitionierte Bildermacher? Beim neuen ... mehr »

Für jede Gelegenheit: Panasonic Lumix G Vario 3,5-5,6/12-60 mm ASPH. Power O.I.S.

Panasonic Lumix G Vario 3,5-5,6/12-60 mm ASPH. Power O.I.S.

Für jede Gelegenheit

Mit einer Kleinbildbrennweite von 24 bis 120 m ... mehr »

Ein besonders weiches Bokeh: Fujinon GF 2,8/63 mm R WR

Fujinon GF 2,8/63 mm R WR

Ein besonders weiches Bokeh

Wer "toughe Jungs" fotografieren will, der greift zum Mittelformat wegen des bes ... mehr »