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Kurztest: Nokton 0,95/17,5 mm
Filmreife Leistung
Voigtländer präsentiert mit dem Nokton 0,95/17,5 mm eine weitere lichtstarke Festbrennweite für das Micro- FourThirds-Bajonett.
Die typische Reportagebrennweite (entspricht 35 mm im Kleinbild) ermöglicht ein beeindruckendes Freistellungspotenzial. Als besonderes Schmankerl für Filmfreunde bietet das Nokton eine stufen- und lautlose Blendenregulierung. Die Verstellung der Blende und die Fokussierung werden rein manuell vorgenommen, funktionieren aber leichtgängig und präzise. Zehn abgerundete Blendenlamellen sorgen für ein wunderbares Bokeh. Das Voigtländer ist hervorragend verarbeitet und bietet eine Naheinstellgrenze von nur 15 cm ab Sensor. Bei unseren Testaufnahmen mit großen Blendenöffnungen zeigte das extrem hoch geöffnete Nokton allerdings einen starken Randabfall. So erzielten wir erst durch Abblenden auf f/5,6 eine akzeptable Randschärfe.
Fazit
Kommt es auf das letzte Quäntchen Schärfe an, ist das ca. 1.300 Euro teure Objektiv nicht die erste Wahl. Das Nokton ist aber allen Videofilmern und Fotografen zu empfehlen, die das kreative Potenzial einer extrem lichtstarken Optik nutzen möchten.