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Kalenderanbieter im Test
Im Idealfall sollte das Kalendarium das eigentliche Motiv stützen (wie hier am Beispiel von Saal digital) und nicht mit ihm in Konkurrenz treten.
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Kalenderanbieter im Test

Das Jahr des Fotografen


Das Jahr des Fotografen endet früher als das Kalenderjahr. Rechtzeitig vor dem anstehenden Jahreswechsel gilt es für ihn, sein Archiv der letzten zwölf Monate zu durchforsten und die besten Projekte und Erinnerungen in einem ausdrucksstarken Kalender zu vereinen.

Wer verschiedene Hochformatmotive nebeneinander im Kalender zeigen möchte, der wählt die freie Gestaltung und positioniert seine Motive manuell.
Wer verschiedene Hochformatmotive nebeneinander im Kalender zeigen möchte, der wählt die freie Gestaltung und positioniert seine Motive manuell.
Digitaldruck oder Echtfotobelichtung, diese Frage stellt sich nicht nur beim Kalender, sondern bei einer Vielzahl hochwertiger Druck-Erzeugnisse. In diesem Jahr haben wir beides in unseren Test aufgenommen, dabei überwiegt der Druck als aus unserer Sicht geeigneteres Verfahren für einen Kalender. Für die Belichtung haben wir uns für Fujifilm entschieden, denn sein Ergebnis auf einem edlen Chemiebild von Fujifilm erhält man auch bei den meisten anderen Anbietern, wenn man sich denn für die Belichtung entscheidet. Heute eine rein ästhetische Frage, keine der besseren oder schlechteren Bildqualität. Tatsächlich - bei allem Pathos der Chemie - birgt dieses Verfahren beim Kalender sogar Risiken, die man mit dem digitalen Druck umgehen kann. Und natürlich bietet den auch Fujifilm in hervorragender Qualität, wie wir schon in zahlreichen Tests belegen konnten. Also ran ans Werk. Wir beginnen mit ein paar Grundlagen des Kalenders, bevor wir uns um die Fotografie selbst kümmern, bei der immer auch die Kalenderproduktion im Hinterkopf präsent sein sollte.


Unser Beispiel von Cololand bietet einem Hochformat- Cover Platz, auf den Folgeseiten dominiert das mächtige Kalendarium, die Bilder werden quer eingebaut.
Unser Beispiel von Cololand bietet einem Hochformat- Cover Platz, auf den Folgeseiten dominiert das mächtige Kalendarium, die Bilder werden quer eingebaut.
Bilder an der Wand
Hoch- oder Querformat oder Panorama, vielleicht auch ein Quadrat. Qualitativ liegen alle Kalenderhersteller im Digitaldruck sehr dicht beieinander. Ganz gleich ob Farbverläufe im Himmel oder im Wasser, feine Details in den Reusen der Fischer oder diagonal durch das Motiv verlaufende feine Linien der Takelage - unser diesjähriges Thema "maritim", fotografiert von Profi Peter Lühr, bietet eine Menge Untiefen, die unsere Probanden sicher umschiffen.

Unterschiede machen wir hingegen in der Haptik und in der Freiheit der Gestaltung aus. Achten Sie zuerst auf das Papier, die Grammatur, eine mögliche Oberflächenstruktur oder Veredelung und schlicht die Frage, ob Hochglanz oder matt, denn beides bietet der Digitaldruck.

Eine Übersicht über alle zwölf Monate ist ein nettes Gimmick, aber tatsächlich nur dann schlau, wenn es auf einem extra Blatt gedruckt wird wie etwa bei Saal digital (Beispiel oben). So kann es nämlich vom Kalender entfern und separat gehängt werden. Bastler unter den Fotografen greifen zum Cutter und haben zwölf kleine Motive für das Portemonnaies. Ziert es hingegen die Rückseite des Dezemberblattes, findet es an der Wand in der Regel ebenso viel Beachtung wie ein Deckblatt, das vielleicht noch in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr zu sehen ist.
Ein paar Besonderheiten die für ordentlich Wind in den Segeln sorgen, sollen hier noch kurz erwähnt werden. So bietet etwa Saal digital seinen Kalender als Druck oder Kunstdruck (mit einer strukturierten Oberfläche) an, die jedoch nicht zu jeder Motivwelt passt. Eine weitere Besonderheit ist der Goldeffekt von PixelNet, den wir bei unserem letzten Test ergänzend gewählt und als i-Tüpfelchen auf vielen Motiven ausmachen konnten. Es ist nicht nur Effekthascherei, sondern ein edler Garant, noch mehr Aufmerksamkeit mit seinen Motiven zu erzielen. Doch Vorsicht, auch dieser Effekt sollte für bestimmte Motive gewählt und nicht blindlings verwendet werden.

Den gesamten Artikel finden Sie in der PHOTOGRAPHIE-ePaper-Ausgabe 12/2018.

Anbieter

Cewe
www.cewecolor.de
Gestaltung: Eingeschränkte Gestaltung (Drehen, Crop, Effekte)
Getestetes Produkt: Wandkalender A3 Panorama premium matt
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 31,94 Euro

Colorland
www.colorland.com
Gestaltung: Marginale Gestaltungsmöglichkeiten
Getestetes Produkt: Fotokalender A3 Hochformat
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 30,99 Euro

Fujifilm
www.myfujifilm.de
Gestaltung: Eingeschränkte Gestaltung (Designvorlagen), breiter Rand um das Motiv
Getestetes Produkt: Wandkalender A3 quer
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 23,90 Euro

Ifolor
www.ifolor.de
Gestaltung: Eingeschränkte Gestaltung (Designvorlagen),
breiter Rand um das Motiv
Getestetes Produkt: Wandkalender A3 quer
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 23,90 Euro

PixelNet
www.pixelnet.de
Gestaltung: Eingeschränkte Gestaltung (Designvorlagen)
Getestetes Produkt: Premiumkalender A3 quer
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 20,40 Euro

Pixum
www.pixum.de
Gestaltung: Marginale Gestaltungsmöglichkeiten
Getestetes Produkt: Wandkalender A3 Classic quer
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 23,98 Euro

Saal
www.saal-digital.de
Gestaltung: Sehr umfangreiche Gestaltung per Software, starre Formatvorgabe
Getestetes Produkt: Monatskalender 30 x 45 cm quer
Produktionsverfahren: Kunstdruck / Druck (matt)
Preis (inkl. Versand): 34,95 Euro / 24,95 Euro

WhiteWall
www.whitewall.com
Gestaltung: Große Auswahl, eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten
Getestetes Produkt: Premiumkalender seidenmatt A3 quer
Produktionsverfahren: Druck
Preis (inkl. Versand): 21,95 Euro

Autor: Tobias F. Habura

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